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Jahreswechsel 2011

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Instrumente der Zahnärzte

S wie Schlürfi


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Der Bohrer überlagert alles andere – leider!“, kommentiert Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente, das Wissen der Patienten über zahnärztliche Instrumente. Dabei sind auch andere Werkzeuge des Zahnarztes rund um eine Untersuchung oder Behandlung ausgesprochen interessant. Nur wenige Sekunden bleiben meist zwischen dem „Nehmen Sie bitte Platz“ der Assistentin des Zahnarztes und dem Moment, wenn der Zahnarzt den Behandlungsstuhl in die richtige Position bringt. Also nehmen wir die Instrumente doch jetzt ein wenig genauer unter die Lupe.

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Vorsorge im Alter auch bei Zahnersatz

Gesunde Zähne steigern die Lebensqualität im Alter


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Gerade im Alter spielen gesunde und vor allem gepflegte Zähne eine größere Rolle beim Wohlbefinden als gedacht. Wenn die Zähne schmerzen, die Prothese drückt oder eine Parodontitis sich ausbreitet, bedeutet dies enorme Einschnitte in der Lebensqualität. Soziale Kontakte werden vermieden oder gar die Kau- und Sprachfähigkeit eingeschränkt.
Neben den eigenen Zähnen braucht auch Zahnersatz regelmäßige Pflege, um langfristig Karies und Entzündungen in der Mundhöhle zu verhindern. Wird Zahnersatz nicht regelmäßig gepflegt, bilden sich Bakterienbeläge, welche eine Gefahr für die vorhandenen Zähne, den Zahnhalteapparat und die Schleimhaut darstellen.
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Säure raubt Zahnschmelz

Karies ist nicht die einzige Gefahr für Zähne


säure im mund
Der Kariesbefall ist über die letzten 20 Jahre in Deutschland kontinuierlich zurückgegangen – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Diese Erfolge sind unter anderem auf zahlreiche Präventionsinitiativen in Schulen und Kindergärten und individuelle Prophylaxe-Angebote in der Zahnarztpraxis zurückzuführen. Immer mehr Menschen werden mit immer mehr eigenen Zähnen alt. Der Wermutstropfen: Zahndefekte nicht-kariöser Natur nehmen zu.
Erosionen, also säurebedingte Zahnschäden, die nicht durch Bakterien verursacht sind, fallen zum Beispiel unter die Kategorie nicht-kariöser Zahndefekte. Aber auch der Verlust von Zahnsubstanz aufgrund von mechanischem Abrieb (Abrasionen/Attritionen).
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Moderne Zahnheilkunde setzt auf Zahnerhaltung

Zähne fürs ganze Leben


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Die Lebenserwartung der deutschen Männern liegt bei 77 Jahren, bei Frauen sogar bei 82 Jahren. Die moderne Zahnmedizin setzt sich erfolgreich dafür ein, dass sie ihre eigenen Zähne bis ins hohe Alter behalten können. Die Zahl der fehlenden Zähne bei 65 bis 74-Jährigen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verringert. Fehlten 1997 einem Patienten noch durchschnittlich 17,6 Zähne waren es 2005 nur noch 14,2.

Zähne haben neben ihrer primären Funktion als Kauorgan noch andere vielfältige Aufgaben. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Lautbildung (z.B. des S-Lautes) und gleichzeitig besitzen sie eine ästhetische Funktion. In der heutigen Gesellschaft haben gesunde, schöne und gepflegte Zähne einen hohen Stellenwert.

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Finden heißt nicht wissen

Google ersetzt keinen Zahnarztbesuch


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Ich googel, du googelst, wir googeln. Im Zeitalter des modernen Web 2.0 scheint die beliebte Suchmaschine das Informationsgespräch mit dem Zahnarzt immer öfter zu ersetzen. Doch meistens landet man nach einer Suchanfrage auf obskuren Foren, die alles andere als fachlich kompetente Ratschläge vermitteln. Dieses kann unter Umständen zu riskanten Fehlinformationen führen. Im schlimmsten Fall kann der Internetnutzer seiner Gesundheit schweren Schaden zufügen, wenn er aufgrund der Online-Lektüre auf einen dringend notwendigen Zahnarztbesuch verzichtet.


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Viele Fragen um den Zahnwechsel

Die Zahnfee kommt!


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Emma bekommt neue Zähne. Ihr Milchzahn wackelt, fällt aus und ein neuer Zahn erscheint. Emma staunt, ihre Eltern sind manchmal unsicher. Könnte Emma einen lockeren Milchzahn nachts versehentlich verschlucken? Ein neuer Zahn ist in ihrem Kiefer schon zu erkennen, der Milchzahn aber noch gar nicht ausgefallen. Läuft da etwas schief im wahrsten Sinne des Wortes? Sollte man nicht vorsichtshalber einen Kieferorthopäden aufsuchen? So wie Emma und Ihren Eltern geht es vielen in der spannenden Zeit des Zahnwechsels.

Die Milchzahnwurzeln geben den ersten Zähnen ihren Halt. Wenn mit dem Schulalter, also etwa mit sechs Jahren, der Zahnwechsel beginnt, sind im Normalfall bereits alle bleibenden Zähne angelegt. Mehr Informationen...

Wenn die Seele schmerzt…

Die Zahnmedizin kennt zahlreiche psychosomatische Erkrankungen


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Zähne und Seele hängen eng zusammen. Redewendungen wie „Zähne zusammenbeißen“ oder „auf Granit beißen“ belegen dies. Gerade in den Zahnarztpraxen werden die Zusammenhänge sichtbar. Zunehmend leiden Patienten an psychosomatischen Beschwerden. Während die einen über einen langen Zeitraum hinweg an unerklärlichen Schmerzen leiden, knirschen und pressen sich andere durch die Nacht.

Wieder andere leiden an der sogenannten psychogenen Zahnersatzunverträglichkeit.

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Zahnlexikon ab sofort kostenfrei bei iTunes

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"Das iPhone ist nicht länger zahnlos", kommentiert Dirk Kropp, Geschäftsführer von proDente, den Start der ersten Zahnlexikon-App für Smartphones. Besitzer eines iPhones, eines iPod Touch oder auch iPads können ab sofort Begriffe wie „Mukosa“ oder „Pulpa“ nachschlagen. Das zahnmedizinische Lexikon von proDente - seit 2003 schon im Internet verfügbar - bietet in der App über 550 Begriffe aus dem zahntechnischen und zahnmedizinischen Alltag. Mehr Informationen...

Zähne verraten viel über den Lebensradius früher Vorfahren

Vor etwa drei Millionen Jahren verließen Frauen häufiger als ihre männlichen Artgenossen ihre Geburtsgruppe und schlossen sich einer neuen sozialen Gruppe an.



Bisher haben Wissenschaftler indirekt auf den Lebensbereich früher Vormenschen (Homininen) geschlossen: Der Körperbau, der Herkunftsort des Rohmaterials ihrer Steinwerkzeuge oder beispielsweise der Vergleich mit lebenden Primaten half ihnen dabei weiter. Sandi Copeland, Vaughan Grimes und Michael Richards vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig entwickelten nun eine neue Methode. Sie analysierten die Strontiumisotope im Zahnschmelz von A. africanus und P. robustus und konnten dadurch genaue Aussagen treffen, wie groß der Lebensradius dieser menschlichen Vorfahren war. (Nature, 2. Juni 2011)
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Raucher verlieren Zähne

Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2011 auch ein Tag der Zahngesundheit


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„Wer raucht erkrankt häufiger an einer schweren Zahnfleischentzündung“, darauf verweist Dirk Kropp, Geschäftsführer von proDente, anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am 31. Mai 2011. Besonders tückisch: Raucher bemerken erst viel später, dass sie an einer Entzündung des Zahnhalteapparates leiden. „Obwohl sich der Knochen schon abbaut, bemerken Raucher weder Schmerzen noch blutendes Zahnfleisch“, bemerkt Kropp weiter. Der Grund: Das Nervengift Nikotin dringt nach dem Einatmen in die feinen Blutgefäße des Zahnfleischs. Die Gefäße werden durch Nikotin verengt und das Gewebe nicht mehr normal durchblutet.

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Grösste IDS Aller Zeiten

Deutlich mehr Besucher, Aussteller und Fläche

115.000 Besucher aus 148 Ländern: 9 Prozent Plus - 1.956 Anbieter aus 58 Ländern - 145.000 Quadratmeter Fläche - Starker internationaler Zuspruch und hohe Qualität der Besucher - IDS gibt starke Impulse für erfolgreiches Geschäftsjahr - Branche zeigt sich begeistert

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Mit einem hervorragenden Ergebnis und ausgezeichneter Stimmung endete am Samstag, dem 26. März, die IDS, die weltweit führende Dentalmesse, nach fünf Tagen in Köln. Die Zahl der Fachbesucher stieg im Vergleich zur Vorveranstaltung um rund 9 Prozent, die der Aussteller um 7 Prozent und die der belegten Fläche um 5 Prozent. Insgesamt informierten sich rund 115.000 Fachbesucher aus 148 Ländern über das Produktangebot von 1.956 Anbietern aus 58 Ländern. 66 Prozent der Aussteller kamen aus dem Ausland nach Köln. Die Zahl der ausländischen Unternehmen stieg um 9 Prozent. Auf Besucherseite lag der Auslandsanteil bei rund 42 Prozent, wobei der Besuch aus dem Ausland um gut 20 Prozent stieg. Mehr Informationen...

Jede Lösung ist individuell

Persönliches Gespräch mit Zahnarzt


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Die tolle Brücke der Nachbarin muss nicht die ideale Lösung für das eigene Problem sein. Jede Zahnbehandlung ist individuell. Es gibt keine Standardlösung, denn bei allen Menschen sind die Voraussetzungen unterschiedlich. Ein gründlicher Befund und eine exakte Diagnose sowie die Erwartung und Mitarbeit des Patienten sind wichtige Faktoren bei der Planung von Zahnersatz. Oftmals kann der Patient zwischen verschiedenen Methoden und Möglichkeiten auswählen. Das persönliche Gespräch zwischen Patient und Zahnarzt ist daher von enormer Wichtigkeit. Zahnärzte müssen sich konkret mit jedem Patienten, seinem gesundheitlichen Zustand und eventuellen Vorerkrankungen auseinandersetzen. Nur so kann der behandelnde Zahnarzt die beste zahnmedizinische Versorgung für den Patienten gewährleisten. Mehr Informationen...

Auch Zahnersatz will gepflegt werden

Neuer Zahnersatz – neue Verstecke für Bakterien


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Zahnersatz, ob festsitzend oder herausnehmbar, bedeutet neue Verstecke und Nischen für bakterielle Beläge. Das Risiko für Zahnfleischentzündungen und Karies steigt. Weiterer Zahnverlust und eine Gefährdung der Allgemeingesundheit durch Entzündungen drohen. Eine konsequente individuelle Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt – auch bei Vollprothesen – ist für Kronen, Brücken, Implantate und anderen Zahnersatz unerlässlich. Kleinste Veränderungen werden in der Mundhöhle sehr genau wahrgenommen. Auch optimal angepasster neuer Zahnersatz wird gerade am Anfang als störend empfunden und es bedarf einer Anpassungsperiode.

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Nischen, Taschen, Höhlen

Jeder hat sie – keiner erreicht sie.


Interdentalbürstchen


Zumindest nicht mit einer Zahnbürste. Die 30 Zwischenräume unserer 32 Zähne. Hier finden Kariesbakterien und Parodontitis auslösende Erreger optimale Wachstumsbedingungen. Spezielle Hilfsmittel wie Zahnseide und Interdentalraumbürstchen können, richtig angewendet, Abhilfe schaffen. Einmal täglich sollten neben dem „normalen“ Zähneputzen auch die Zahnzwischenräume von Speiseresten und Plaque befreit werden.

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