Tipp: Erkältung überstanden = Zahnbürste wechseln
09/01/07 15:11 | Kategorie: Gesundheit
Sobald eine
Grippe oder ein grippaler Infekt auskuriert ist, muss
eine neue Zahnbürste her. Auf der alten lauert
erneute Ansteckungsgefahr!
Winterzeit ist Grippezeit.
Erhöhte Vorsicht gebietet gerade jetzt auch der
Umgang mit der Zahnbürste. Nach Erkrankungen des
Mundraumes muss man diese unbedingt sofort wechseln.
Denn nach Erkältungen bzw. grippalen Infekten,
behandelten Zahnfleischentzündungen oder abgeheiltem
Herpes tummeln sich die Erreger solcher Krankheiten
trotz aller Vorsicht weiter hartnäckig auf dem
Putzwerkzeug. Benutzt man es nach dem Auskurieren
einfach weiter, kann dies zu einer unfreiwilligen
Neuansteckung führen.
Damit die Zahnbürste ihre Aufgabe auch effektiv
bewältigen kann, muss gewährleistet sein, dass sie
nicht im Übermaß mit schädlichen Keimen besiedelt
ist. Sie sollte daher grundsätzlich nach jedem
Gebrauch gründlich gereinigt werden. Jedoch auch beim
sorgfältigsten hygienischen Umgang gilt: So lange
keine Krankheiten aufgetreten sind, steht spätestens
alle drei Monate der Kauf einer
neuen Zahnbürste an. Nach Krankheiten sollte
sofort eine neue her. Außerdem sollte jeder
Mensch nur seine eigene Zahnbürste besitzen und diese
auch nicht verleihen, denn zumindest Karies-Bakterien
könnten sonst ungewollt in den Mund des Mitbenutzers
wandern.
Einen aktuellen Hinweis zu Zahnbürsten-Hygiene gab kürzlich Prof. Dr. Stefan Zimmer, Universitätszahnklinik Düsseldorf, auf dem Deutschen Zahnärztetag 2006. Er riet entschieden von Zahnbürsten mit Naturborsten ab, da diese den besten Tummelplatz für Viren und Bakterien bieten. Kunststoffborsten hingegen lassen den Erregern weniger Überlebenschancen.
Quelle:
Informationskreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten (Copyright)
Foto:
Kölnmesse (Heinz Kers Neon-Licht)
Einen aktuellen Hinweis zu Zahnbürsten-Hygiene gab kürzlich Prof. Dr. Stefan Zimmer, Universitätszahnklinik Düsseldorf, auf dem Deutschen Zahnärztetag 2006. Er riet entschieden von Zahnbürsten mit Naturborsten ab, da diese den besten Tummelplatz für Viren und Bakterien bieten. Kunststoffborsten hingegen lassen den Erregern weniger Überlebenschancen.
Quelle:
Informationskreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten (Copyright)
Foto:
Kölnmesse (Heinz Kers Neon-Licht)
